Mikrobiologische Sicherheitswerkbank der Klasse II mit vertikalem Luftstrom und Laborproben im Arbeitsbereich.

Clean-Link liefert HEPA-Filter für mikrobiologische Sicherheitswerkbänke (BSC), die in Laboren, der Pharmaindustrie, der Biotechnologie, der Mikrobiologie, der medizinischen Forschung und anderen kontrollierten Umgebungen eingesetzt werden.

Je nach Bauart der Sicherheitswerkbank können HEPA-Filter unterschiedliche Funktionen übernehmen: die Zuluftfiltration bzw. die Filtration der vertikalen Luftströmung (Downflow), die Abluftfiltration oder zusätzliche Filtrationsstufen. Bei der Auswahl eines Ersatzfilters reicht es daher nicht aus, lediglich die Filterabmessungen abzugleichen. Auch Abscheideeffizienz, Volumenstrom, Druckverlust, Rahmenkonstruktion, Dichtungsart, Filterposition, Gerätemodell und Prüfanforderungen müssen berücksichtigt werden.

Clean-Link unterstützt Projekte mit kundenspezifischen HEPA-Filterabmessungen, H13/H14-Anforderungen, Mini-Pleat- und Kompaktbauweisen, starren Filterrahmen, Ausführungen mit Dichtungen oder Gelabdichtungen sowie der Überprüfung von Volumenstrom und Druckverlust. Auch Ersatzfilterprojekte auf Grundlage von Zeichnungen oder vorhandenen Mustern können betreut werden.

Benötigen Sie einen HEPA-Ersatzfilter für eine mikrobiologische Sicherheitswerkbank? Senden Sie uns ein Foto des Filters, die Abmessungen, das Gerätemodell und die Filterposition.

HEPA-Filtration in mikrobiologischen Sicherheitswerkbänken

Eine mikrobiologische Sicherheitswerkbank ist nicht einfach ein Gehäuse, in das ein HEPA-Filter eingebaut wurde.

Ihre Leistungsfähigkeit hängt vom Zusammenspiel folgender Faktoren ab:

  • Luftströmung

  • Lufteinströmung (Inflow)

  • Vertikale Luftströmung (Downflow)

  • Interne Luftverteilkammern (Plenums)

  • Gebläseleistung

  • Zuluftfiltration

  • Abluftfiltration

  • Konstruktion der Sicherheitswerkbank

  • Filterintegrität

  • Installation

  • Prüfung und Zertifizierung am Aufstellungsort

Nach den Leitlinien der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sind mikrobiologische Sicherheitswerkbänke darauf ausgelegt, Personal und Umgebung vor infektiösen Erregern zu schützen. Bestimmte Klassen bieten darüber hinaus Produktschutz. Bei Sicherheitswerkbänken der Klasse II strömt HEPA-gefilterte Zuluft über den Arbeitsbereich, während Luft über die vorderen und hinteren Ansauggitter erfasst und durch das Filtrationssystem der Sicherheitswerkbank geführt wird.

Ein Ersatzfilter muss daher als Bestandteil des gesamten Luftführungssystems der Sicherheitswerkbank betrachtet werden.

Die richtigen Abmessungen allein reichen nicht aus.

Zuluft-HEPA-Filter und Abluft-HEPA-Filter

Mikrobiologische Sicherheitswerkbänke können an mehreren Stellen mit HEPA-Filtern ausgestattet sein.

Zuluft-/Downflow-HEPA-Filter

Der Zuluft-HEPA-Filter versorgt den Arbeitsbereich der Sicherheitswerkbank mit gefilterter Luft.

Bei vielen Sicherheitswerkbänken der Klasse II passiert die Luft zunächst einen Zuluft-HEPA-Filter und strömt anschließend nach unten über die Arbeitsfläche.

Wichtige Parameter bei der Auswahl eines Ersatzfilters können sein:

  • Filterabmessungen

  • Filteranströmfläche

  • Erforderliche Abscheideeffizienz

  • Nennvolumenstrom

  • Druckverlust

  • Tiefe des Filtermedienpakets

  • Rahmenkonstruktion

  • Dichtungsausführung

  • Anforderungen an die Luftverteilung

  • Leistungsfähigkeit des Gerätegebläses

Abluft-HEPA-Filter

Der Abluft-HEPA-Filter entfernt partikelförmige Verunreinigungen aus der Luft, die die Sicherheitswerkbank verlässt.

Die WHO weist darauf hin, dass die HEPA-Filtration im Abluftsystem dazu beiträgt, die direkte Freisetzung biologischer Aerosole aus der Sicherheitswerkbank zu verhindern.

Wichtige Spezifikationen können sein:

  • Filterabmessungen

  • Abluftvolumenstrom

  • Druckverlust

  • Rahmentiefe

  • Dichtungsausführung

  • Auslegung des Abluftsystems der Sicherheitswerkbank

  • Ausführung mit Abluftkanalanschluss oder Umluftbetrieb

  • Prüfanforderungen

Einige Sicherheitswerkbänke verfügen zudem über eine zusätzliche Abluftfilterstufe. Thermo Fisher bietet beispielsweise für ausgewählte BSC-Systeme zusätzliche Abluft-HEPA-Filter an. Dies zeigt, wie wichtig es ist, vor der Bestellung von Ersatzfiltern die tatsächliche Gerätekonfiguration zu prüfen.

Mikrobiologische Sicherheitswerkbänke der Klassen I, II und III

Vergleich mikrobiologischer Sicherheitswerkbänke der Klassen I, II und III mit schematischer Darstellung der Luftströmung und HEPA-Filtration.

Position und Funktion des HEPA-Filters hängen von der Klasse der mikrobiologischen Sicherheitswerkbank ab.

BSC-Klasse Allgemeine Filtrationsfunktion Bei der Ersatzfilterauswahl zu beachten
Klasse I Abluftfiltration Auslegung des Abluftfilters und Volumenstrom prüfen
Klasse II Zuluft-/Downflow- und Abluftfiltration Zuluft- und Abluftfilter unterscheiden sowie Gerätetyp und Volumenstrom prüfen
Klasse III Auf sicheren Einschluss ausgelegtes Filtrationssystem Gerätespezifische technische Prüfung erforderlich

Die WHO unterscheidet mikrobiologische Sicherheitswerkbänke der Klassen I, II und III und erläutert, dass Geräte der Klasse II durch kontrollierte Luftführung und HEPA-Filtration Personal, Umgebung und Produkt schützen sollen.

Für die Beschaffung sind insbesondere folgende Angaben entscheidend:

Geräteklasse + Gerätetyp + Hersteller/Modell + Filterposition

HEPA-Filter für mikrobiologische Sicherheitswerkbänke der Klasse II

Sicherheitswerkbänke der Klasse II gehören zu den häufigsten Anwendungsbereichen für HEPA-Ersatzfilter.

Je nach Gerätekonstruktion kann das System folgende Komponenten und Luftführungswege umfassen:

  • Zuluft-/Downflow-HEPA-Filter

  • Abluft-HEPA-Filter

  • Umluftführung

  • Externer Abluftanschluss

  • Mehrere Filtrationsstufen

Die WHO beschreibt Sicherheitswerkbänke der Klasse II, Typ A2, als Systeme, bei denen HEPA-gefilterte Luft vertikal nach unten über die Arbeitsfläche strömt. Ein Teil der Luft wird über den Zuluft-HEPA-Filter im Umluftbetrieb zurückgeführt, während ein anderer Teil durch den Abluftfilter geleitet wird.

Deshalb ist der Strömungswiderstand beim Filterwechsel besonders wichtig.

Ein Ersatzfilter mit den richtigen Abmessungen, aber einem deutlich abweichenden Druckverlust kann das Gleichgewicht der Luftströme in der Sicherheitswerkbank beeinflussen.

Schematische Darstellung einer mikrobiologischen Sicherheitswerkbank der Klasse II mit Zuluft-/Downflow-HEPA-Filter, Abluft-HEPA-Filter und eingezeichneten Luftströmungswegen.

Warum der Druckverlust bei HEPA-Filtern für Sicherheitswerkbänke wichtig ist

Bei mikrobiologischen Sicherheitswerkbänken ist der Druckverlust nicht nur im Hinblick auf den Energieverbrauch relevant.

Er ist Teil des Zusammenspiels zwischen Filter und Gebläsesystem der Sicherheitswerkbank.

Beim Austausch eines HEPA-Filters kann ein zu hoher Strömungswiderstand folgende Faktoren beeinflussen:

  • Vertikale Luftströmung (Downflow)

  • Abluftvolumenstrom

  • Betriebspunkt des Gebläses

  • Gleichgewicht der Luftströme

  • Alarmzustände

  • Leistungsfähigkeit der Sicherheitswerkbank

Ebenso wenig ist es sinnvoll, einen Filter ausschließlich aufgrund seines geringeren Strömungswiderstands auszuwählen.

Der Filter muss weiterhin folgende Anforderungen erfüllen:

  • Erforderliche Abscheideeffizienz

  • Filterabmessungen

  • Filtermedienfläche

  • Filtertiefe

  • Mechanischer Aufbau

  • Dichtungsanforderungen

  • Prüfanforderungen

Ziel ist nicht einfach ein möglichst geringer Druckverlust. Entscheidend ist, dass der Filter mit der vorgesehenen Luftführung und der Auslegung des Filtrationssystems der Sicherheitswerkbank kompatibel ist.

Weiterführender Ratgeber: Druckverlust bei Luftfiltern

HEPA-Filter der Klassen H13 und H14

Clean-Link kann Projekte mit H13- und H14-HEPA-Filtern für den Einsatz als Ersatzfilter in mikrobiologischen Sicherheitswerkbänken sowie für OEM-Anwendungen unterstützen, sofern die Produktauslegung und die Prüfanforderungen bestätigt wurden.

Die Auswahl der Abscheideeffizienz sollte auf folgenden Angaben beruhen:

  • Ursprüngliche Gerätespezifikation

  • Erforderliche Filtrationsleistung

  • Filterposition

  • Volumenstrom

  • Druckverlust

  • Filterabmessungen

  • Prüfverfahren

  • Anwendbare Norm für die Sicherheitswerkbank

ISO 29463 bietet einen internationalen Rahmen für die Klassifizierung und Prüfung hocheffizienter Filter.

Eine H13- oder H14-Klassifizierung allein bedeutet jedoch nicht, dass die gesamte mikrobiologische Sicherheitswerkbank die Anforderungen der NSF/ANSI 49 oder EN 12469 erfüllt.

Diese Normen betreffen die Leistungsfähigkeit der gesamten Sicherheitswerkbank und nicht nur das einzelne Filterelement.

Weiterführende Seite: HEPA-Filterhersteller

NSF/ANSI 49 und Filter für mikrobiologische Sicherheitswerkbänke

Die NSF/ANSI 49-2024 legt Anforderungen an die Auslegung, Konstruktion, Leistungsfähigkeit und Zertifizierung mikrobiologischer Sicherheitswerkbänke der Klasse II in Nordamerika fest.

Die Norm betrachtet die Sicherheitswerkbank als integriertes System und umfasst Anforderungen an die Prüfung und Zertifizierung vor Ort. Die Ausgabe von 2024 enthält zudem aktualisierte Formulierungen zu Ersatzfiltern.

Für die Beschaffung von Ersatzfiltern bedeutet dies: Käufer sollten nicht davon ausgehen, dass die Normkonformität der Sicherheitswerkbank allein durch den Kauf eines HEPA-Filters mit angegebener Abscheideeffizienz automatisch erhalten bleibt.

Beim Filterwechsel müssen gegebenenfalls folgende Aspekte berücksichtigt werden:

  • Anforderungen des Geräteherstellers

  • Filterspezifikationen

  • Installation

  • Gleichgewicht der Luftströme

  • Prüfung der Filterintegrität

  • Zertifizierung vor Ort

Clean-Link liefert Filterkomponenten und bietet projektbezogene Unterstützung beim Austausch von Filtern. Die abschließende Bewertung der Normkonformität und die Zertifizierung vor Ort sollten nach den Vorgaben des Geräteherstellers, den anwendbaren Normen und den einschlägigen Zertifizierungsverfahren für mikrobiologische Sicherheitswerkbänke erfolgen.

Schnittdarstellung einer mikrobiologischen Sicherheitswerkbank der Klasse II, Typ A2, mit Zuluft- und Abluft-HEPA-Filtern sowie Downflow-, Umluft- und Abluftführung.

EN 12469 und mikrobiologische Sicherheitswerkbänke in Europa

Die EN 12469 ist seit Langem eine zentrale europäische Leistungsnorm für mikrobiologische Sicherheitswerkbänke.

Der normative Rahmen befindet sich derzeit im Wandel: Die bisherige EN 12469:2000 bleibt eine wichtige Referenz, während neuere Teile der Normenreihe EN 12469 in einigen nationalen Normensystemen bereits Teile der früheren Norm ersetzen.

Aus diesem Grund sollten Käufer die genaue Projektspezifikation oder die geforderte Normausgabe angeben, statt lediglich Folgendes zu schreiben:

„EN 12469-Filter“.

Die Norm gilt für das Gesamtsystem der Sicherheitswerkbank und nicht für einen einzelnen HEPA-Filter.

Für die Filterfertigung sollten folgende Angaben vorliegen:

  • Erforderliche Abscheideeffizienz des Filters

  • Volumenstrom

  • Strömungswiderstand

  • Filterabmessungen

  • Anforderungen an die Filterprüfung

  • Gerätemodell

  • Dichtungsart

Mini-Pleat-HEPA-Filter für mikrobiologische Sicherheitswerkbänke

Viele HEPA-Filter für mikrobiologische Sicherheitswerkbänke sind in kompakter Mini-Pleat-Bauweise ausgeführt.

Durch die Mini-Pleat-Technologie lässt sich eine vergleichsweise große HEPA-Filtermedienfläche bei geringer Filtertiefe oder in kompakter Bauform unterbringen.

Dies kann dazu beitragen, folgende Faktoren aufeinander abzustimmen:
Filteranströmfläche Filtermedienfläche
Volumenstrom Druckverlust
Geräteabmessungen Handhabung des Filters
Die Mini-Pleat-Bauweise garantiert jedoch nicht automatisch einen geringen Strömungswiderstand.
Der tatsächliche Druckverlust hängt von folgenden Faktoren ab:
Filtermedium Abscheideeffizienz
Faltengeometrie Filtermedienfläche
Filterabmessungen Betriebsvolumenstrom

Passende Produktkollektion: Mini-Pleat-HEPA-Filter

HEPA-Filter mit flacher Filterfläche für die Scanprüfung

Bei einigen kritischen Anwendungen werden HEPA-Filterkonstruktionen mit einer vergleichsweise gut zugänglichen, flachen Filterfläche bevorzugt, da sich die Oberfläche des Filtermediums bei der Integritätsprüfung leichter scannen lässt.

Camfil beschreibt bestimmte kompakte HEPA-Filterkonstruktionen mit flacher Filterfläche ausdrücklich als für die Scanprüfung geeignet. Dies verdeutlicht, wie wichtig die Zugänglichkeit für Prüfungen bei der Auslegung kritischer Filtrationssysteme ist.

Bei Projekten für mikrobiologische Sicherheitswerkbänke sollte das erforderliche Prüfverfahren festgelegt werden, bevor die Filterkonstruktion abschließend bestimmt wird.

Dies kann folgende Aspekte beeinflussen:

  • Auslegung des Filterpakets

  • Schutzgitter

  • Rahmengeometrie

  • Position der Dichtung

  • Zugänglichkeit

  • Prüfdokumentation

Filterintegrität und Leckageprüfung

HEPA-Abscheideeffizienz und Filterintegrität hängen zusammen, sind jedoch unterschiedliche Aspekte.

Ein HEPA-Filtermedienpaket kann die geforderte Abscheideeffizienz erfüllen. Eine Undichtigkeit im Filterpaket, an der Rahmendichtung oder an der Einbaustelle kann dennoch dazu führen, dass Luft ungefiltert am Filter vorbeiströmt.

Je nach Projekt können folgende Prüfungen erforderlich sein:

  • Abscheideeffizienz des Filterelements

  • Druckverlust

  • Sichtprüfung

  • Scanprüfung

  • Leckageprüfung

  • Prüfung der Dichtungen

  • Integritätsprüfung im eingebauten Zustand

  • Zertifizierung der Sicherheitswerkbank vor Ort

NSF/ANSI 49 enthält detaillierte Verfahren für die Prüfung und Zertifizierung von Sicherheitswerkbänken der Klasse II vor Ort.

Clean-Link kann bei Bedarf die Prüfanforderungen für einzelne Filter besprechen. Die Zertifizierung der installierten Sicherheitswerkbank sollte jedoch durch qualifiziertes Fachpersonal nach der jeweils geltenden Norm für mikrobiologische Sicherheitswerkbänke und den Verfahren am Einsatzort erfolgen.

Laborfachkraft öffnet die obere Wartungsklappe einer mikrobiologischen Sicherheitswerkbank und legt den Filterbereich für eine Inspektion frei.

Abdichtung: Dichtungen, Gelabdichtung und Schnittstelle zwischen Filter und Sicherheitswerkbank

Die HEPA-Filtrationsleistung in einer Sicherheitswerkbank hängt nicht nur vom Filtermedium ab, sondern auch davon, dass ungefilterte Luft nicht am Filter vorbeiströmen kann.

Mögliche Dichtungsausführungen sind:

  • Schaumstoffdichtung

  • EPDM-Dichtung

  • Kundenspezifische Dichtungsposition

  • Gelabdichtung

  • Gehäusespezifische Dichtungsgeometrie

Wichtige Parameter sind:

  • Dichtungsposition

  • Dichtungsdicke

  • Verpressung der Dichtung

  • Ebenheit des Rahmens

  • Gehäuseoberfläche

  • Position der Messerkante bei Verwendung einer Gelabdichtung

  • Einbaurichtung

Ein hocheffizienter Filter kann die vorgesehene Systemleistung nicht erbringen, wenn Luft durch Spalten am Filterrahmen ungefiltert am Filtermedium vorbeiströmt.

Passende Produktkollektion: HEPA-Filter mit Gel-Dichtung

Weiterführender Artikel: Bypass-Leckagen und Abdichtung bei Luftfiltern

 

HEPA-Ersatzfilter für bestehende mikrobiologische Sicherheitswerkbänke

Ersatzfilterprojekte gehören zu den wichtigsten Anwendungsfällen dieser Seite.

Viele Filter für mikrobiologische Sicherheitswerkbänke sind gerätespezifisch ausgeführt.

Möglicherweise liegen dem Käufer lediglich folgende Informationen vor:
Marke der Sicherheitswerkbank Gerätemodell
Filterfoto Etikett des alten Filters
Ungefähre Abmessungen

Diese Angaben können bereits ausreichen, um eine technische Prüfung einzuleiten.

Für ein Ersatzfilterprojekt sollten Sie folgende Informationen bereitstellen:

Information Benötigte Angaben
Gerätehersteller Markenname, sofern verfügbar
Gerätemodell Modell bzw. Modell- oder Serienfamilie, sofern verfügbar
Geräteklasse Klasse I, II oder III
Gerätetyp A1, A2, B1, B2, sofern zutreffend
Filterposition Zuluft/Downflow, Abluft oder andere Position
Filterabmessungen Tatsächliche Länge × Breite × Tiefe
Abscheideeffizienz Vorhandene oder erforderliche Abscheideeffizienz bzw. Filterklasse
Volumenstrom Nennvolumenstrom, sofern verfügbar
Druckverlust Vorhandene Filterdaten, sofern verfügbar
Rahmen Aluminium, Stahl oder anderes Material
Dichtung Dichtung (z. B. Schaumstoff oder EPDM), Gelabdichtung oder andere Ausführung
Vorhandener Filter Foto, Etikett, Zeichnung oder Muster
Stückzahl Aktueller und wiederkehrender Bedarf
Prüfung Erforderliche Prüfung bzw. erforderlicher Prüfbericht

Falls die vollständige Spezifikation nicht vorliegt:

Beginnen Sie mit Gerätemodell + Filterfoto + tatsächlichen Abmessungen + Filterposition.

Kundenspezifische HEPA-Filter für Hersteller mikrobiologischer Sicherheitswerkbänke und OEM-Projekte

Clean-Link kann auch OEM-Projekte und Projekte von Geräteherstellern unterstützen.

Mögliche kundenspezifische Optionen sind:

  • Sonderabmessungen

  • Kundenspezifische Filtertiefe

  • H13/H14-Projektanforderungen

  • Mini-Pleat-Bauweise

  • Rahmenmaterial

  • Dichtungsposition

  • Ausführung der Gelabdichtung

  • Schutzgitter

  • Zielvolumenstrom

  • Zielwert für den Druckverlust

  • Fertigung nach Zeichnung

  • Abgleich mit Mustern

  • OEM-Verpackung

  • Unterstützung bei wiederkehrendem Fertigungsbedarf

Bei der Entwicklung einer neuen Sicherheitswerkbank sollte der Filter bereits bei der Auslegung der Luftführung und des Gebläses ausgewählt werden, statt ihn erst zu berücksichtigen, wenn die grundlegende Gerätekonstruktion bereits feststeht.

Weiterführende Seite: OEM-Fertigung von Luftfiltern

Wann sollte der HEPA-Filter einer mikrobiologischen Sicherheitswerkbank ausgetauscht werden?

HEPA-Filter sollten nicht ausschließlich nach einem festen Zeitintervall ausgetauscht werden.

Ein Austausch kann in Betracht gezogen werden, wenn bei der Wartung oder Zertifizierung der Sicherheitswerkbank beispielsweise folgende Probleme festgestellt werden:

  • Übermäßige Filterbeladung

  • Erhöhter Strömungswiderstand

  • Schwierigkeiten, den erforderlichen Volumenstrom aufrechtzuerhalten

  • Beschädigung des Filters

  • Nicht bestandene Integritätsprüfung

  • Verschlechterung des Dichtungszustands

  • Wartungsvorgaben des Geräteherstellers

  • Weitere zertifizierungsrelevante Prüfergebnisse

Die Entscheidung über den Filterwechsel sollte sich nach den Vorgaben des Geräteherstellers, den standortspezifischen Biosicherheitsverfahren und den Prüfergebnissen qualifizierter Zertifizierungsfachkräfte richten.

Die WHO betont in ihren Leitlinien die Bedeutung regelmäßiger Prüfungen der Luftströmung und Filterintegrität von Sicherheitswerkbänken und empfiehlt, solche Arbeiten von erfahrenem Personal durchführen zu lassen.

Der Austausch eines HEPA-Filters erfordert mehr als den Einbau eines neuen Filters

Dies ist einer der wichtigsten Abschnitte dieser Seite.

Der Austausch eines HEPA-Filters in einer mikrobiologischen Sicherheitswerkbank kann folgende Arbeitsschritte umfassen:

  • Dekontaminationsverfahren

  • Kontrollierter Ausbau des Filters

  • Fachgerechter Einbau des Ersatzfilters

  • Überprüfung der Abdichtung

  • Einstellung der Luftströme

  • Integritätsprüfung

  • Zertifizierung der Sicherheitswerkbank

Da ein gebrauchter Filter aus einer mikrobiologischen Sicherheitswerkbank gefährliches biologisches Material enthalten kann, darf sein Ausbau nicht wie ein routinemäßiger Filterwechsel in einer HLK-Anlage behandelt werden.

Die Fachanleitung von Thermo Fisher für Sicherheitswerkbänke zum Umgang mit zytotoxischen Stoffen beschreibt beispielsweise kontrollierte Filterwechselverfahren, bei denen kontaminierte Filter unter kontrollierten Einschlussbedingungen entfernt werden sollen.

Clean-Link liefert Ersatzfilterkomponenten. Filterausbau, Dekontamination, Installation und erneute Zertifizierung der Sicherheitswerkbank sollten durch qualifiziertes Fachpersonal nach den geltenden Biosicherheitsverfahren und den Anweisungen des Geräteherstellers erfolgen.

Mikrobiologische Sicherheitswerkbank und Laminar-Flow-Werkbank im Vergleich

Diese beiden Gerätetypen sollten nicht als austauschbar betrachtet werden.

Eine Laminar-Flow-Werkbank (Reinluftwerkbank) ist in erster Linie darauf ausgelegt, den Arbeitsbereich mit sauberer, gefilterter Luft zu versorgen.

Eine mikrobiologische Sicherheitswerkbank ist dagegen als Einrichtung zum sicheren Einschluss ausgelegt. Je nach Klasse kann sie Personal, Produkt und Umgebung schützen.

Sowohl die Leitlinien der CDC als auch die der WHO unterscheiden mikrobiologische Sicherheitswerkbänke von Reinluftwerkbänken anhand ihrer Schutzfunktion und Luftführung.

Weitere Informationen zu Laminar-Flow-Anwendungen: HEPA-Filter für Laminar-Flow-Hauben

Anwendungsbereiche

HEPA-Filter für mikrobiologische Sicherheitswerkbänke können in Geräten eingesetzt werden, die folgende Bereiche und Tätigkeiten unterstützen:

  • Mikrobiologische Labore

  • Klinische Labore

  • Pharmazeutische Forschung

  • Biotechnologie

  • Zellkultur

  • Biomedizinische Forschung

  • Diagnostische Labore

  • Labore im Gesundheitswesen

  • Universitäre Forschung

  • Labore des öffentlichen Gesundheitswesens

  • Kontrollierte Laborprozesse

Die Filterspezifikation sollte stets auf die konkrete Konstruktion der Sicherheitswerkbank und die jeweilige Risikobewertung abgestimmt werden. Die Auswahl sollte nicht allein anhand des Anwendungsbereichs erfolgen.

So wählen Sie einen HEPA-Ersatzfilter für eine mikrobiologische Sicherheitswerkbank aus

Bevor Sie einen Ersatzfilter anfragen, sollten Sie möglichst viele der folgenden Angaben zusammentragen und überprüfen:

1. Geräteklasse und Gerätetyp
Klasse I, Klasse II A1/A2/B1/B2, Klasse III oder herstellerspezifische Konfiguration.
2. Filterposition
Zuluft/Downflow, Abluft, primäre Filtrationsstufe oder zusätzliche Abluftfiltrationsstufe.
3. Tatsächliche Abmessungen
Länge × Breite × Tiefe.
4. Erforderliche Abscheideeffizienz
Spezifikation des vorhandenen Filters oder Projektanforderung.
5. Nennvolumenstrom
Besonders wichtig für Zuluft-/Downflow-Filter.
6. Druckverlust
Vorhandene Daten helfen dabei, den Ersatzfilter auf die Leistungsfähigkeit des Gebläses und des Gesamtsystems abzustimmen.
7. Rahmenkonstruktion
Aluminium, verzinkter Stahl, Edelstahl oder anderes Material.
8. Dichtungsart
Dichtung (z. B. Schaumstoff oder EPDM), Gelabdichtung oder gerätespezifische Ausführung.
9. Prüfanforderungen
Prüfung auf Filterebene, Scanprüfung, individueller Prüfbericht oder andere Dokumentation.
10. Angaben und Unterlagen zum vorhandenen Filter
Foto, Etikett, Zeichnung oder Filtermuster, sofern verfügbar.

Welche Angaben benötigt Clean-Link für die technische Prüfung?

Für eine möglichst schnelle Prüfung senden Sie uns bitte folgende Informationen:

  • Gerätehersteller

  • Gerätemodell

  • Geräteklasse und Gerätetyp

  • Filterposition

  • Filterabmessungen

  • Erforderliche Abscheideeffizienz

  • Volumenstrom

  • Druckverlust, sofern verfügbar

  • Rahmenausführung

  • Dichtungsart

  • Fotos des vorhandenen Filters

  • Foto des Filteretiketts

  • Zeichnung, sofern verfügbar

  • Stückzahl

  • Prüf- und Dokumentationsanforderungen

Mindestangaben für den Beginn der Prüfung

Gerätemodell + Filterfoto + Abmessungen + Filterposition

Diese Angaben sind hilfreicher als eine Anfrage, in der lediglich steht:

„Ich benötige einen HEPA-Filter für eine mikrobiologische Sicherheitswerkbank.“

Warum Clean-Link bei HEPA-Filterprojekten für mikrobiologische Sicherheitswerkbänke?

Clean-Link unterstützt B2B-Projekte mit HEPA-Filtern für Laborgerätehersteller, Distributoren, Ersatzfilterlieferanten, Facility-Management-Teams und Projektauftragnehmer.

Unsere Unterstützung kann Folgendes umfassen:

  • Kundenspezifische HEPA-Filterabmessungen

  • H13/H14-Projektanforderungen

  • HEPA-Filter in Mini-Pleat-Bauweise

  • Abstimmung von Zuluft- und Abluftfiltern

  • Aluminiumrahmen und andere formstabile Rahmenausführungen

  • Ausführungen mit Dichtungen oder Gelabdichtung

  • Überprüfung der Volumenstromangaben

  • Überprüfung der Druckverlustangaben

  • Fertigung nach Zeichnung

  • Abgleich mit vorhandenen Mustern

  • Abstimmung zu Prüfungen auf Filterebene, sofern zutreffend

  • Unterstützung bei OEM-Projekten und wiederkehrender Belieferung

Unser Schwerpunkt liegt darauf, Kunden dabei zu unterstützen, die Filterspezifikation auf die Anforderungen der Sicherheitswerkbank abzustimmen, statt den Filter lediglich nach Nennabmessungen oder Abscheideeffizienz auszuwählen.

Weitere Informationen zu unseren Fertigungsmöglichkeiten: Kundenspezifische HEPA-Filter

HEPA-Filter für mikrobiologische Sicherheitswerkbänke: Angebot anfordern

Benötigen Sie einen HEPA-Ersatzfilter oder einen kundenspezifischen HEPA-Filter für eine mikrobiologische Sicherheitswerkbank?

Senden Sie uns folgende Angaben:

Gerätemodell + Filterposition + Abmessungen + Abscheideeffizienz + Volumenstrom + Foto des vorhandenen Filters

Bei Projekten mit detaillierteren Anforderungen geben Sie bitte zusätzlich Folgendes an:

  • Druckverlust

  • Rahmenmaterial

  • Dichtungsart

  • Geräteklasse und Gerätetyp

  • Zeichnung

  • Prüfanforderungen

  • Stückzahl

Clean-Link kann die Filterinformationen prüfen und ermitteln, welche Spezifikationen vor der Angebotserstellung noch zu bestätigen sind.

FAQ

Welche Art von HEPA-Filter wird in einer mikrobiologischen Sicherheitswerkbank verwendet?

Der genaue Filter hängt von der Geräteklasse, dem Gerätetyp und der Konstruktion ab. Mikrobiologische Sicherheitswerkbänke der Klasse II verwenden häufig HEPA-Filter für die Zuluft bzw. den Downflow und die Abluft. Filterabmessungen, Bauweise, Volumenstrom und Strömungswiderstand sind jedoch gerätespezifisch.

Viele Sicherheitswerkbänke der Klasse II verfügen sowohl über einen Zuluft-/Downflow-HEPA-Filter als auch über einen Abluft-HEPA-Filter. Einige spezialisierte Systeme können zusätzliche Filtrationsstufen umfassen. Vor der Bestellung von Ersatzfiltern sollten das Gerätemodell und die Auslegung der Luftführung überprüft werden.

Ja. Ersatzfilterprojekte können anhand des Gerätemodells, der Abmessungen des vorhandenen Filters, der Filterposition, der Abscheideeffizienz, der Volumenstromdaten sowie anhand von Fotos, Etiketten, Zeichnungen oder Mustern geprüft werden.

Clean-Link kann Projekte mit H13- und H14-HEPA-Filtern unterstützen. Welche Ausführung geeignet ist, hängt von den Gerätespezifikationen, der Filterkonstruktion, dem Volumenstrom, dem Druckverlust und den erforderlichen Prüfungen ab.

Nein. Die Abmessungen sind nur ein Teil der Spezifikation. Der Ersatzfilter muss auch hinsichtlich Filterposition, Abscheideeffizienz, Volumenstrom, Druckverlust, Rahmen, Dichtungsart und Gerätekonstruktion geeignet sein.

Nein. NSF/ANSI 49 bezieht sich auf Auslegung, Konstruktion, Leistungsfähigkeit und Zertifizierung der vollständigen mikrobiologischen Sicherheitswerkbank der Klasse II vor Ort. Die Filterklasse allein belegt keine Normkonformität der Sicherheitswerkbank.

Ein Zuluft-/Downflow-HEPA-Filter versorgt den Arbeitsbereich der Sicherheitswerkbank mit gefilterter Luft. Ein Abluft-HEPA-Filter entfernt dagegen Partikel aus der Luft, die die Sicherheitswerkbank verlässt. Abmessungen, Volumenstrom und Bauweise der beiden Filter können sich unterscheiden.

Der Filter arbeitet mit dem Gebläse und dem Luftführungssystem der Sicherheitswerkbank zusammen. Ein Ersatzfilter mit deutlich abweichendem Strömungswiderstand kann die Luftströmungsverhältnisse beeinflussen. Deshalb sollte der Druckverlust gemeinsam mit der Abscheideeffizienz und den Abmessungen geprüft werden.

Ja. Kundenspezifische Abmessungen, Rahmenausführungen, Optionen für Dichtungen und Gelabdichtungen, Mini-Pleat-Bauweisen, Volumenstromanforderungen und projektspezifische Filterkonstruktionen können geprüft werden.

Die Prüfanforderungen hängen von der Sicherheitswerkbank, der jeweils geltenden Norm und dem jeweiligen Projekt ab. Die Zertifizierung von Sicherheitswerkbänken der Klasse II vor Ort umfasst Leistungsprüfungen. Die Filterintegrität ist dabei ein wichtiger Bestandteil der Geräteüberprüfung.

Nein. Gebrauchte Filter aus mikrobiologischen Sicherheitswerkbänken können gefährliches Material enthalten. Dekontamination, Ausbau, Austausch und erneute Zertifizierung sollten nach anerkannten Biosicherheitsverfahren und den Vorgaben des Geräteherstellers erfolgen.

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